Waldorfpädagogik heute

Was ist "Waldorfpädagogik" für die Menschen in der aktuellen gesellschaftlichen Umgebung, in der heutigen Zeit und an der Freien Waldorfschule Erfurt?

Was bedeutet "Waldorfpädagogik heute" für uns als Gemeinschaft, für uns Lehrerinnen und Lehrer, für uns Erzieherinnen und Erzieher, für uns Eltern, für unsere Kinder - für uns alle an dieser Schule?

Jede und jeder hat auch eine eigene Sicht auf die Waldorfpädagogik. Vielfältig und im Heute verwurzelt. <em>Foto: Archiv Freie Waldorfschule Erfurt</em>
Jede und jeder hat auch eine eigene Sicht auf die Waldorfpädagogik. Vielfältig und im Heute verwurzelt. Foto: Archiv Freie Waldorfschule Erfurt

Eine kleine Sammlung von Wortmeldungen soll den individuellen Wert und die Stellung der Waldorfpädagogik illustrieren:

Ich bin Waldorflehrerin, weil ich es genieße mit Menschen, insbesondere mit Kindern, in Beziehung zu sein. Eine tragende Rolle spielt für mich dabei der ganzheitliche Ansatz der Waldorfpädagogik. Diese Arbeit ist lebendig, weil Entwicklung stattfindet und wir eine Gemeinschaft bilden. Außerdem kann ich alles was mich ausmacht - meine Fähigkeiten, Interessen und Gaben - auf kreative Weise einbringen.
(D. K., Lehrerin)

Die Arbeit als Erzieher in dieser Schule bereitet mir tagtäglich große Freude. Großartig und gleichermaßen wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und all denjenigen, die in dieser Schule tätig sind.Für mich persönlich ist das Schönste, dass ich kreativ, schöpferisch und authentisch sein kann.
(S. R., Erzieher)

Die Freie Waldorfschule Erfurt ist für mich vor allem die richtige Schule für meine Tochter. Nicht zwangsläufig für jedes Kind, aber individuell für sie auf jeden Fall. Wir haben uns mehrere Schulen angesehen und dann entschieden. Mit dem Herzen und dem „Bauchgefühl“. Heute ist sie ein ausgeglichenes und frohes Schulkind. Was kann man sich als Eltern mehr für sein Kind wünschen?
(J. F., Vater)

An dieser Schule kann ich Kinder dabei unterstützen, ihre eigenen Potentiale zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ich muss Kinder nicht in vorgeschriebene Normen pressen und ihre Leistungen bewerten. Hier darf ich selbst Lernende sein!
(C. B., Lehrerin)

Für mich als Elternteil ist es wichtig, ein gutes Gefühl zu haben, wenn ich mein Kind Morgen für Morgen „abgebe“. Dieses Vertrauen wächst mit den vielen Gelegeheiten sich einzubringen und teilzuhaben, zum Beispiel bei den Festen im Jahreskreis. Auch wenn es manchmal Überwindung kostet, bin ich dadurch näher dran an dem, was mein Kind bewegt und beschäftigt und habe die Möglichkeit mitzugestalten.
(R. E., Vater)