Inklusion und besondere Förderung

Natürlich lernen in unserer Schule auch Kinder, die einer ganz besonderen Zuwendung und Unterstützung bedürfen. SchülerInnen, die es besonders schwer haben, sich zu konzentrieren, zur Ruhe zu kommen, sich mit ihren Mitmenschen zu vertragen, nicht zu verzagen, etwas zu Ende zu bringen, sich etwas zu merken, das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu lernen.

Auch Kinder, die an unterschiedlichen Krankheiten leiden, gibt es in unseren Klassen. Klassen- und Fachlehrer, Eltern und Hortkollegen sind bei der Betreuung und Förderung dieser Kinder im besonderen Maße angewiesen auf einen engen Austausch, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung durch pädagogische und therapeutische Zusatzangebote. Deshalb hat sich am Ende des Schuljahres 2010/2011 ein "Förderkreis" gebildet, der hilft, die Kinder mit besonderen Bedürfnissen im liebevollen Blick zu behalten und Zusatzangebote zu koordinieren.

Eine Förderlehrerin arbeitet inzwischen einzeln oder in kleinen Gruppen. Diese Stunden sind für die Kinder ein geschützter Raum. Sie können ihre besonderen Stärken und Schwächen erkennen und annehmen. Individuell wird mit jedem Kind in verschiedenen Bereichen (motorisch, künstlerisch oder auch unterstützend im Lernen) gearbeitet. Sie können sich ganz auf sich konzentrieren und neue Kraft für ihren Schulalltag sammeln.

Wer Fragen zu Integration, Förderung, Heileurythmie, Sprachgestaltung oder dem grundsätzlich auf Salutogenese ("Gesundheitsentstehung") ausgerichteten Konzept der Waldorfschulen hat, kann sich gern an das Schulbüro oder auch direkt an Frau Jahn, bzw. Frau Katzke wenden und dazu mit ihnen ins Gespräch kommen.